Presse

Höhepunkt war der Auftritt beim Landeschorfest

Verein für Kirchenmusik Bosenheim: Mitglieder mit vergangenem Jahr zufrieden – Jubiläum soll gefeiert werden

24.03.2020 - BOSENHEIM - aus dem Öffentlichen Anzeiger

Diese Aufnahme des Vorstands der Kirchenmusik Bosenheim entstand noch zu einer Zeit, in der das Virus das Leben noch nicht massiv beeinträchtigte. (von links): Andrea Schlunk, Barbara Wand, Silke Fleer, Christina Hill, Laura Becker und Petra Secker
Diese Aufnahme des Vorstands der Kirchenmusik Bosenheim entstand noch zu einer Zeit, in der das Virus das Leben noch nicht massiv beeinträchtigte. (von links): Andrea Schlunk, Barbara Wand, Silke Fleer, Christina Hill, Laura Becker und Petra Secker

BAD KREUZNACH - BOSENHEIM. Die Mitglieder des Vereins für Kirchenmusik Bosenheim blickten bei der Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr mit zahlreichen Auftritten der beiden Chöre zurück. Nach der Begrüßung durch Erste Vorsitzende Barbara Wand und der anschließenden Gedenkminute für die Verstorbenen gab Schriftführerin Andrea Schlunk einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres.

Im Frühjahr wurde ein Event-Tag für die „Klangsterne“ und ihre Eltern angeboten, der gut ankam. Für den Frauenchor „KlanglichT“ waren der Auftritt beim Landeschorfest Rheinland-Pfalz in Mainz sowie das musikalische Ambiente des Tages einer der Höhepunkte. Der Tag ist allen noch in lebhafter Erinnerung. Mit ihrem Adventskonzert setzten die beiden Chöre wieder einen glanzvollen Schlusspunkt des musikalischen Jahres in Bosenheim.

Chorleiter Christian Baer zeigte sich sehr zufrieden mit der musikalischen Entwicklung der Chöre. Auffallend in diesem Jahr war der Generationswechsel bei den „Klangsternen“, die seit vergangenem Herbst das dem Musical „Aufstand der Uhren“ einstudieren. Auf vielfachen Wunsch der jugendlichen Sängerinnen, und um eine Brücke vom Kinderchor zum Frauenchor zu bauen, wurde schon länger darüber nachgedacht, einen Jugendchor aufzubauen. Die Planungen sind inzwischen so weit ausgereift, dass, sofern es die aktuelle Situation zulässt, der neue Jugendchor am 23. April um 18.30 Uhr mit den ersten Proben in die Projektphase geht.

Der Verein ist finanziell gut aufgestellt, berichtete Schatzmeisterin Silke Fleer. Im vergangenen Jahr sind wieder größere Spenden eingegangen, unter anderem durch die Kaffee- und Kuchentheke am Dorffest und das Adventskonzert. Diese ermöglichen unter anderem die Finanzierung weiterer technischer Ausstattung für Konzerte und Veranstaltungen. In ihrem Bericht bestätigten die Kassenprüferinnen Heike Lamb und Barbara Eriksson eine einwandfreie und sehr gewissenhafte Kassenführung.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine großen Überraschungen: Barbara Wand (1. Vorsitzende) und Christina Hill (2. Vorsitzende) wurden wiedergewählt. Laura Ritzheim. (Kassenprüferin), Laura Becker, Petra Secker (Beisitzerinnen) wurden neu beziehungsweise wiedergewählt. Ein weiteres Jahr im Amt sind Andrea Schlunk (Schriftührerin), Silke Fleer (Schatzmeisterin), Barbara Eriksson (Kassenprüferin).

2020 ist das 100-jährige Bestehen des Kirchenchores. Das Jubiläum soll am 12. September im Weingut Espenschied mit einem großen Fest gefeiert werden. Neben befreundeten Chören aus Rheinland-Pfalz hat auch der MGV Langförden, zu dem eine jahrzehntelange Freundschaft besteht, seine Teilnahme zugesagt. Außerdem werden die „Klanglichter“, wen es die Lage zulässt, bei verschiedenen Anlässen zu hören sein, etwa beim Chorcafé am 28. Juni in Wonsheim, am 30. August in Hackenheim oder beim Herbstfest in Limbach am 17.Oktober. Mehr Infos zu den Auftritten auf www.klanglicht-bosenheim.de


Chöre stimmten auf das Fest ein

16.12.2019 - BOSENHEIM - aus dem Öffentlichen Anzeiger

von Josef Nürnberg

Foto der Klangsterne von Josef Nürnberg
Foto der Klangsterne von Josef Nürnberg

BAD KREUZNACH-BOSENHEIM. Mit besinnlichen aber auch beschwingten Weihnachtsliedern sorgte am Samstag der Verein für Kirchenmusik Bosenheim, der Frauenchor Klanglicht und der Kinderchor Klangsterne für festliche Weihnachtsmusik in der evangelischen Martinskirche. Dabei hatten sich der gestandene Frauenchor wie auch der mit vielen neuen Gesichtern auftretende Kinderchor ein dickes Lob verdient, denn ihre Freude am Gesang steckte das Publikum an.

Diese Freude verwundert Kenner der beiden Chöre nicht, weiß doch Chorleiter Christian Baer wie er sie motivieren kann. Wobei sich bei Weihnachtsliedern die Motivationsfrage eigentlich überhaupt nicht stellt. Am Beginn der dritten Adventswoche haben alle Sänger das Ziel deutlich vor Augen, wenn auch die Sichtweise auf das Fest je nach Alter unterschiedlich sein dürfte. Diese Freude vermittelte Chorvorsitzende Barbara Wand gleich zu Beginn in ihrer Begrüßung. Da schilderte sie prägnant, was Weihnachten für sie bedeutet.

 

Nicht nur die Kleinen begeisterten

"Es ist Weihnachten, wenn im Kamin ein Feuer knistert, Weihnachtslieder bei Kerzenlicht erklingen und die Familie sich mit Geschenken unter dem Christbaum trifft", sagte sie. Das Motto des diesjährigen Konzerts "That's Christmas to me" (Das ist Weihnachten für mich) fasste ihre Gedanken dann auch sehr passend zusammen. Doch noch besser konnten das die Noten. Lieder wie "Weihnachten ist wunderschön" oder "Er kommt bei uns an" stimmten aufs Fest ein. Dabei erlebte man einen swingenden Frauenchor Klanglicht, der das Weihnachtsfest so richtig herbeisingen wollte.

Etwas traditioneller waren die Lieder der Klangsterne. Die Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren standen dem Frauenchor in nichts nach. Zumindest die Begeisterung der Besucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche kannte beim Auftritt des Nachwuchses keine Grenzen. Lieder wie "In der Weihnachtsbäckerei", "Schneeflöckchen", "Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen" oder "Leise rieselt der Schnee" rührten durchaus auch den ein oder anderen erwachsenen Zuhörer. Ganz traditionell - das konnte auch der Frauenchor, der so bekannte Lieder wie "Maria durch ein Dornwald ging" oder "Stern von Bethlehem" sang. Zudem hatte er bei aller Vorweihnachtsfreude nicht vergessen, dass man sich immer noch im Advent befindet. In diese Reihe passte denn auch das Lied "Macht die Tore auf" ganz wunderbar.

 

Lob für den Chorleiter

Umrahmt wurde das Konzert durch nachdenkliche Texte, darunter "Die Apfelsine des Waisenknaben" von Charles Dickens, die Gemeindepädagoge Ingo Molter las. Antonia (8) vom Kinderchor war vom Auftritt ihres Chors begeistert. "Man kann seine Stimme so toll ausprobieren", sagte sie. Ein großes Lob bekam von ihr der Chorleiter: "Christian ist sehr nett."


KlanglichTer und Klangsterne glänzten im Jubiläumsjahr

Klanglicht Vorstand
Der gewählte Gesamtvorstand: Andrea Schlunk, Barbara Wand, Christina Hill, Laura Becker, Anne Lucas, Bettina Eckart, Silke Fleer.

BAD KREUZNACH-BOSENHEIM. In seiner Jahreshauptversammlung konnte der Verein für Kirchenmusik Bosenheim auf ein erfolgreiches Jahr mit zahlreichen Auftritten seiner Chöre zurückblicken.
Ein Höhepunkt war das Jubiläumsfest zum 15-jährigen Bestehen des Vereins im September auf dem Weingut Espenschied in Bosenheim. Viele Chöre aus der näheren und ferneren Umgebung folgten der Einladung und präsentierten ihre musikalischen Glückwünsche. Der Verein freute sich, in diesem Rahmen andere Chöre gesanglich kennenzulernen.

 

Der Kinderchor „Klangsterne“ glänzte bei seinem ersten Musical. Aus der Feder von Christina Hill und musikalischer Bearbeitung durch Chorleiter Christian Baer stammte das Krippenmusical „Uriel“, das die Klangsterne in Planig und Bosenheim mit viel Freude aufführten. Durch diesen Erfolg bestätigt, beabsichtige er, die Klangsterne in Richtung Kindermusical-Chor zu entwickeln. Ein Wermutstropfen war der etwas unbeständige und unpünktliche Probenbesuch, berichtete der Chorleiter. Weiter berichtete er, dass die Arbeit am Musicalkonzept bis zur Aufführung gut funktionierte. Er hob besonders die Mitarbeit von Christina Hill beim Einstudieren hervor, die er inzwischen als Chorleitungs-Assistentin wertschätze.
Insgesamt zeigte sich Chorleiter Baer sehr zufrieden mit beiden Chören. Er hob besonders die gute gesangliche Entwicklung des Frauenchors KlanglichT hervor. Das einstudierte Liedgut aus dem Bereich Lobpreis klingt harmonisch und kommt bei jedem Publikum gut an. Dies sei auch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in der Bad Kreuznacher Chorlandschaft, auf das die Sängerinnen stolz sein dürften. Frischen Wind ins Repertoire des Frauenchors bringen auch die jungen Talente. Sechs Mädchen sind aus den Klangsterne-Schuhen herausgewachsen und bringen sich jetzt bei KlanglichT voll ein.

Schatzmeisterin Silke Fleer konnte einen positiven Kassenbericht des Geschäftsjahres 2018 vortragen und berichtete, dass der Verein gut aufgestellt sei. Im vergangenen Jahr sind größere Spenden im Zusammenhang mit dem Jubiläum eingegangen. Dies ermögliche die Finanzierung von technischer Ausstattung und Veranstaltungen der Chöre.

Für einen Teil des Vorstands standen wieder Neuwahlen auf dem Programm. Die langjährige Schriftführerin Petra Secker stellte ihr Amt zur Verfügung. Neugewählt in dieses Amt wurde Andrea Schlunk. Die Schatzmeisterin Silke Fleer wurde in ihrem Amt bestätigt und wiedergewählt. Weiterhin im Amt sind Barbara Wand, 1. Vorsitzende, und Christina Hill, 2. Vorsitzende, sowie die Beisitzerinnen Laura Becker, Bettina Eckart und Anne Lucas. Barbara Wand bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die herausragende Arbeit im vergangenen Jahr und freut sich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit.

Im kommenden Jahr sind die Chöre auf verschiedenen Veranstaltungen anzutreffen. Im Mai singt KlanglichT in der ev. Kirche in Planig bei „Planig musiziert“. Im Juni folgen sie einer Einladung nach Hackenheim. Das Dorffest der Bosenheimer Vereine im Sommer werden die Chöre KlanglichT und Klangsterne mitgestalten. Ende August nimmt der Frauenchor KlanglichT am 1. Landes-Chorfest in Mainz teil. Aus Limbach erhielt KlanglichT eine Einladung zum Herbstfest und als abschließenden Höhepunkt steht am 14. Dezember das Adventskonzert in Bosenheim auf dem Programm.


Kinderchor „Klangsterne“ mit Musical „Uriel“ in Planig

Ab dem 1. Januar schließt sich die evangelische Kirchengemeinde Bosenheim dem Verbund Planig, Ippesheim, Biebelsheim an. Einen Vorgeschmack liefern die kleinen Engel in Planig.

Marie-Luise Hacker, Alina Jung, Jana Rein, Mara Lenz, Antonia Vestner, Emely Messer, Louisa Giongo, Sandrine Lauermann, Mia Messer, Linda Lorenz, Sarah Petkauskas, Eva Euler, Anne Meinert, Kristin Meynerts, Vanessa Lenhart, Stella Korrell, Sarah Thiele
Marie-Luise Hacker, Alina Jung, Jana Rein, Mara Lenz, Antonia Vestner, Emely Messer, Louisa Giongo, Sandrine Lauermann, Mia Messer, Linda Lorenz, Sarah Petkauskas, Eva Euler, Anne Meinert, Kristin Meynerts, Vanessa Lenhart, Stella Korrell, Sarah Thiele

 

 

In den Wolken vor dem Sternenhimmel in der Planiger Auferstehungskirche zeigten die Bosenheimer Klangsterne ihr Krippenmusical vom kleinen Engel Uriel.

 

(Foto: Heidi Sturm)

PLANIG/BOSENHEIM - Ab dem 1. Januar schließt sich die evangelische Kirchengemeinde Bosenheim dem bisherigen Verbund Planig, Ippesheim und Biebelsheim an. Unterwegs zu diesem gemeinsamen Weg haben die Bosenheimer schon einmal ihre kleinen Engel vorgeschickt, die auch ein besonderes Licht im Gepäck hatten: Das sollte den Suchenden den Weg erhellen, damit sie gut am Ziel ankommen und auch freudig begrüßt werden können.
Idee für kleines Musical stößt auf offene Ohren
Die kleinen Himmelsboten in ihren weißen Gewändern waren die Klangsterne, der Jugendchor des Bosenheimer Vereins für Kirchenmusik, die am Vorabend des vierten Advent die Uraufführung ihres Krippenmusicals zuerst den Planigern präsentierten, bevor sie es am Heiligen Abend bei der Christvesper in „ihrer“ St. Martinskirche sangen und spielten. Texte und Musik von „Uriel – Kleiner Engel ganz groß“ stammen aus der Feder der stellvertretenden „Klanglicht“-Vorsitzenden Christina Hill, die seit Jahren die Krippenspiele einstudiert und sich immer wieder etwas Neues einfallen lässt.
Mit der Idee eines kleinen Musicals stieß sie auf offene Ohren beim Jugendchorleiter Christian Baer, der noch die Melodien arrangierte. Zweieinhalb Monate hatten die Kinder zwischen fünf und elf Jahren die Chor- und Solostücke einstudiert, für die Premiere beim „Gastspiel“ gab es begeisterten Applaus.
„Noch zwei Tage bis zum Fest der Geburt Jesu“ konnte Pfarrerin Anette Schmitt nicht nur die „kleine himmlische Vorhut“, sondern auch zahlreiche Zuhörer im vollbesetzten Gotteshaus begrüßen. Zum Weihnachtsfest, das auch ein Fest der Engel und des Lichts sei, passe „Uriel“ sehr gut. Sein Name bedeute schließlich „Licht Gottes“. Und dass er als kleiner Engel Großes geleistet hatte, stand natürlich auch für das Kind in der Krippe.
Die Planiger hatten sich anfangs wohl schon ein wenig gewundert, was die Bosenheimer in ihrer altehrwürdigen Auferstehungskirche „veranstalteten“. Der Altarraum war leicht verraucht, diffuse Lichtkegel umrahmten ein wenig mystisch das Altarkreuz und dann schoss mit einem Knall auch noch eine Rauchfontäne vom Altar nach oben, die die Engelschar quietschend durcheinander rennen ließ. „Das haben wird nur gemacht, damit die Kinder ihren Spaß haben“, verriet schmunzelnd der Chorleiter. Ein bisschen „Dunst“ und passendes Licht habe man ohnehin gebraucht, weil das Stück ja in den Wolken spielte – und das konnte man zur Freude der Engel auch effektvoll erzielen. Als sich der leichte „Nebelhauch“ schön gleichmäßig vor dem Sternenhimmel in der Altarkuppel verteilt hatte und die Zuschauer zur Einstimmung „Hört der Engel helle Lieder“ gesungen hatte, kam der große Auftritt der „Klangsterne“ zwischen den gebastelten Wolken-Kulissen. Da ist der kleine Uriel ganz traurig, weil er angeblich noch zu klein ist, um bei den Vorbereitungen für den Heiligen Abend im Himmel zu helfen. Auch als plötzlich der Stern verschwunden ist, der den Weg zur Krippe zeigen soll, will keiner seine zündende Idee hören. Und doch gelang es ihm, dafür zu sorgen, dass die Hirten rechtzeitig an der Krippe ankommen. 17 Kinder hatten mitgespielt und beeindruckend gesungen, die Hauptrollen waren doppelt besetzt, jeweils für das Krippenmusical in Bosenheim und Planig.

Flashmob im Edeka-Center

Bosenheimer Frauenchor überraschte

Bad Kreuznach (red). Der Bosenheimer Frauenchor überraschte die Besucher im Edeka-Center in Bad Kreuznach mit einem Flashmob.

Statt "lasset die Kassen klingeln" tönte zunächst die Tenorstimme: "Herbei oh Ihr Gläubigen“ – gesungen von Chorleiter Christian Baer.

Nach und nach stimmte der gesamte Chor aus Bosenheim mit ein. Die überraschten Kunden unterbrachen den Einkauf und sangen bei drei weiteren stimmungsvollen Liedern sogar mit.


Der Verein für Kirchenmusik Bosenheim richtete ein großes Geburtstagskonzert im Weingut Espenschied aus. Gemeinsam mit einigen befreundeten Chören wurde gesungen und gefeiert.

Foto: Helena Walheim
Foto: Helena Walheim

Der Frauenchor „KlanglichT“ gab Stücke aus Pop und moderner Kirchenmusik zum Besten.

BOSENHEIM - Der Verein für Kirchenmusik Bosenheim hatte am Wochenende gleich zwei Gründe zum Feiern: Zum fünften Geburtstag seines Kinderchors „Klangsterne“ und dem 15-jährigen Vereinsbestehen veranstaltete er eine stimmungsvolle Feier, die von seinem Frauenchor „KlanglichT“ gesanglich tatkräftig unterstützt wurde. „Weil’s gesungen einfach besser klingt!“ lautet das Vereinsmotto. Mit vielen befreundeten Chören wurde dieses im Rahmen eines musikalischen Nachmittags im Weingut Espenschied bestens umgesetzt.
Die Erste Vorsitzende Barbara Wand ließ die vergangenen Jahre in ihrer Ansprache Revue passieren und erinnert sich an viele Kirchenkonzerte, gemeinsame Proben und einen beeindruckenden Flashmob zusammen mit dem Schwesternchor „ReJOYSing“ aus Planig, der beim Jubiläumsfest natürlich nicht fehlen durfte.
Den Auftakt zum Konzert machten die Damen von „KlanglichT“. Von modernen Kirchenliedern bis hin zu aktueller Popmusik haben die Sängerinnen einiges im Repertoire. Auch der Nachwuchs zögerte nicht, vor das Mikrofon zu treten. Dabei begeisterten die „Klangsterne“ mit einigen jungen Solisten. Mit Nenas Hit aus den 80-ern verabschiedeten sich die Nachwuchssänger von ihrem Publikum und ließen – vielleicht nicht ganz 99 – lila Luftballons in den Himmel steigen.
Zum Programm trugen das Männerquartett aus Hochstätten, „Flohsingers“ und „Coro Allegretto“ aus Hackenheim, der Evangelische Kirchenchor Worms-Hernnsheim und „Voices of the night“ aus Saulheim sowie „Blue Notes“ aus Rüdesheim mit einer gelungenen Auswahl an Gesangsstücken bei. Das Konzert endete mit einem klanglich glänzenden Auftritt aller Chöre gemeinsam.
Viele Zuschauer, noch mehr stimmkräftige Sängerinnen und einen Chorleiter, der weiterhin viel Geduld hat – das wünscht sich Jutta Meine, die seit fünf Jahren bei „KlanglichT“ dabei ist. Zurzeit zählt der Chor etwa 20 Sängerinnen zwischen 14 und 70 Jahren. Zuvor gab es in Bosenheim einen gemischten Chor, der nach und nach fast ausschließlich aus weiblichen Mitgliedern bestand. Seit 2011 herrscht nun pure „Frauenpower“, mit Ausnahme des Chorleiters. „Der Spaß bei den Proben steht bei uns im Vordergrund“, sagt Christian Baer, der zur gleichen Zeit Stefan Wasser als Leitung ablöste. Die Geselligkeit spiele eine wichtige Rolle bei den Bosenheimern. Der Verein freue sich jederzeit über neue Stimmen. Wer möchte, könne einfach donnerstags bei den Proben im Katharinenstift vorbeischauen, vorsingen müsse jedoch niemand.
Schriftführerin Petra Secker ist guter Dinge, dass der Verein noch lange weiter bestehen wird. „Ich hoffe, dass wir weiterhin so viel Spaß beim Singen haben werden“, wünscht sie sich für die Zukunft.

Die Chöre „Klanglicht“ und „Klangsterne“ führen beim Adventskonzert die Bosenheimer Chortradition in der Martinskirche fort

BOSENHEIM - Die kleine Martinskirche schien zu platzen vor dem Ansturm von Alt und Jung zum Adventskonzert der beiden einheimischen Chöre dieses südlichen Stadtteils von Bad Kreuznach. Es mögen an die 250 Bewohner gewesen sein, die sich in die Bankreihen quetschten oder auf der Empore dicht an dicht standen. Damit dürfte zusammen mit den Aktiven fast jeder vierte Bosenheimer das Konzert von „Klanglicht“ und der „Klangsterne“ miterlebt haben.

Chormusik hat in diesem Weinort Tradition. Früher gab es einen erfolgreichen Männergesangverein und einen evangelischen gemischten Kirchenchor. Als sich der MGV auflöste und auch im Kirchenchor die Sänger immer weniger wurden, entschlossen sich 20 Frauen, angeführt von Barbara Wand, eine Sangesgemeinschaft ausschließlich mit Sopran- und Altstimmen zu gründen und neue, moderne Wege bei der Auswahl der Lieder zu gehen. Der Gospel und Popsong liebende junge Vokalmusiker Christian Baer kam da 2011 als Chorleiter gerade recht. Seitdem erlebt der Chorgesang in Bosenheim einen neuen Aufschwung. Das Konzert am Vorabend des dritten Advent „Weihnachten ist wunderschön“, war der vorläufige Höhepunkt der neuen Sangeseuphorie.

Zumal der Frauenchor „Klanglicht“ zum zweiten Male mit den ganz jungen Bosenheimern, den 20 Kindern der „Klangsterne“, auftrat. Das Repertoire, Popsongs christlicher Prägung aus den sogenannten „Praise-Charts“, kam sehr gut an. Christian Baer hatte per Elektronik für rhythmische Instrumentalbegleitung gesorgt. Angenehm fiel auch auf, dass sowohl die Sängerinnen als auch die Kinder voluminöse Notenmappen, die die Sicht auf die Aktiven versperren, nicht brauchten. Text und Melodie saßen nach intensiven Proben. „O come, o come, Emmanuel“ und all die anderen schwungvollen Advents- und Weihnachtslieder neuerer Art begeisterten die Bosenheimer. Am Schluss gab es stehend dargebrachte Ovationen und am Stand von Dagmar Espenschied vor der Kirche Glühwein. Da wurde so manches Glas auf die erfolgreiche Fortführung Bosenheimer Chortraditionen geleert.


80 Jahre und immer noch gut bei Stimme

Jahresrück- und Ausblick bei Frauenchor Klanglicht, Ehrungen

von links: Silke Fleer, Anne Stumm und Barbara Wand
von links: Silke Fleer, Anne Stumm und Barbara Wand

Der Frauenchor KlanglichT des Vereins für Kirchenmusik Bosenheim e.V. traf sich im Januar in Schäfer’s Landissimo in Bosenheim. Dabei begrüßte Barbara Wand als 1. Vorsitzende besonders herzlich die acht neuen Sängerinnen. Darunter sind drei junge Sängerinnen quasi Eigengewächse. Sie sind dem Kinderchor Klangsterne entwachsen und verstärken KlanglichT nun mit ihren Stimmen.

 

 

 

Als treue Sängerin wurde Anneliese Stumm für 35 Jahre aktives Wirken, vom Vorstand geehrt und entsprechend gewürdigt. Sie sang ab 1981 im gemischten Kirchenchor Bosenheim und ab 2003 im Frauenchor KlanglichT. In dieser Zeit hatte sie einige Jahre als Mitglied des Vorstands die Kasse geführt. Danach war sie immer wieder als Kassenprüferin für den Verein tätig.

Im vergangenen Jahr konnte KlanglichT schöne Erfolge bei den Auftritten beim „200 Jahre Rheinhessen – Chorfestival“ in Oppenheim, dem „Freundschaftssingen“ der Chorgemeinschaft Frohsinn Hackenheim und der „Osternacht“ im Kirchgarten Bosenheim feiern. Neue Horizonte eröffnete das gemeinsame Flashmob-Singen in Bad Kreuznach mit dem Chor ReJOYsing und dem Kinderchor Klangsterne.

Der Abend klang nach gutem Essen und heiteren Spielen gutgelaunt aus. Ein herzlicher Dank gebührt an dieser Stelle dem Team in Schäfer’s Landissimo, das die Sängerinnen wieder rundherum verwöhnte.

 

Mit frischem Elan wird die Probenarbeit unter der Leitung von Christian Baer am Donnerstag 19. Januar um 19.30 Uhr im Katharinenstift Bosenheim wieder aufgenommen. Neue Sängerinnen sind jederzeit herzlich willkommen.


„Klanglicht“: klanglich äußerst weiblich

Probe im Bosenheimer Kirchgarten: Chorleiter Christian Baer (links) arrangiert den Chor „Klanglicht“ seit rund fünf Jahren. Foto: M. Ristow
Probe im Bosenheimer Kirchgarten: Chorleiter Christian Baer (links) arrangiert den Chor „Klanglicht“ seit rund fünf Jahren. Foto: M. Ristow

Bosenheim. Das Katharinenstift an der evangelischen Martinskirche im Stadtteil Bosenheim wird jeden Donnerstag zur Musik- und Chor-Werkstatt. Dann proben dort nämlich die beiden Gesangsgruppen des Vereins für Kirchenmusik, der Frauenchor „Klanglicht“ und die Nachwuchssängerinnen und -sänger, die „Klangsterne“.

 

 

Chorgesang ohne Männer

Das Chorsingen hat in Bosenheim eine große Tradition und diese setzt der 2002 gegründete Verein fort – auch wenn nicht mehr in der Form des klassischen, gemischten Kirchenchors. Bei den Proben und Auftritten des Chores „Klanglicht“ sind die männlichen Vokalisten nämlich klar in der Unterzahl: Bis auf Chorleiter Christian Baer sind alle Mitglieder weiblich. Vereinsvorsitzende Barbara Wand ist zwar äußerst zufrieden mit dem Wirken der „Klanglichter“, gegen ein Ergänzung des Stimmbildes durch männliche Timbres, hätte sie aber nichts einzuwenden. Der Chor sei nämlich nicht explizit als Frauenchor gegründet worden, der Zuspruch der Männer sei, was den Chorgesang betrifft, einfach sukzessive geschwunden, erklärt die Vorsitzende. Auch habe sich das Repertoire im Laufe der Jahre verändert. Man sei bei der Auswahl des Liedgutes zeitgemäßer geworden. „Natürlich singen wir noch klassische Kirchenliteratur, aber zu unseren Stücken zählen auch moderne Lobpreislieder, genau wie Songs aus den Charts“, erläutert Barbara Wand. Auf der Setlist stehen auch mal Songs von Andreas Bourani, James Blunt oder von Söhne Mannheims – das klassische Kirchenchorliedgut erfährt eine Ergänzung um moderne Pop-Songs.

 

Instrumentierung eigenständig arrangiert

Für die etwas veränderte musikalische Ausrichtung ist auch Christian Baer verantwortlich. Der dem Wiesbadener Knabenchor entstammende 33-Jährige hat seit 2011 die musikalische Leitung des Chores. Baer, der auch im benachbarten Planig einen Chor leitet, legt Wert auf eine gewisse musikalische Eigenständigkeit: „Uns ist es wichtig, dass wir alle Lieder selbst arrangieren. Wir verwenden keine Kaufnoten oder ähnliches, sondern gestalten die Songs selbst. Wir stecken da viel Leidenschaft rein.“ Die Begleitung des Gesungenen erfolgt meistens mit Klavier oder Gitarre. Neben all der künstlerischen Raffinesse, steht vor allem eins im Vordergrund: der Spaß. Denn ohne Spaß, kein Engagement. Zurzeit besteht der Frauenchor aus rund 18 Sängerinnen, gerne würde man aber mehr Sängerinnen oder gerne auch Sänger, donnerstags im Katharinenstift begrüßen können, lassen Barbara Wand und Christian Baer durchblicken. „Wir freuen uns über jeden, der Interesse am Singen hat, völlig egal, ob er oder sie schon mal aktiv in einem Chor gesungen hat. Auch Anfänger sind bei uns herzlich willkommen“, erklärt Barbara Wand. Eventuelle Berührungsängste seien da völlig unangebracht. „Hier passiert nichts schlimmes“, lacht Christian Baer. „Wir sind eine tolle Truppe und funktionieren als Gemeinschaft bestens.“

 

Nachwuchs: „Klangsterne“

Der Chorgesang im Stadtteil Bosenheim ist also fest in weiblicher Hand – bisher zumindest. Im Nachwuchsbereich, bei den „Klangsternen“, die aus rund 25 Kindern im Alter zwischen fünf und 14 Jahre bestehen, sind auch Jungs aktiv. Auch hier hat Christian Baer die musikalische Leitung, auch hier ist seine musikalische Handschrift zu erkennen: Neben traditionellen Chorstücken, richtet sich das Repertoire der „Klangsterne“ auch nach den Wünschen der Kids. So intoniert man zurzeit unter anderem „Wie schön Du bist“ von Sarah Connor.


Bosenheimer Kinderchor „Klangsterne“ will im Mai eigenes Lied präsentieren

Gruppenbild mit Chorleiter: Christian Baer mit seinen "Klangsternen" und den Vorstandsmitgliedern Barbara Wand und Silke Fleer (rechts) sowie Petra Secker und Christina Hill (links). Foto: Frank Gottschald
Gruppenbild mit Chorleiter: Christian Baer mit seinen "Klangsternen" und den Vorstandsmitgliedern Barbara Wand und Silke Fleer (rechts) sowie Petra Secker und Christina Hill (links). Foto: Frank Gottschald

BOSENHEIM - Jeden Donnerstag am frühen Abend treffen sich bis zu 26 Mädchen und Jungen im Katharinenstift, um das Singen im Chor zu üben. Oftmals sind Mitglieder des Frauenchores „KlanglichT“ dabei. Denn die kleinen „Klangsterne“ zwischen fünf und elf Jahren sind ihr ganzer Stolz. Vor zwei Jahren wurde diese Nachwuchsgruppe gegründet und seitdem von Chorleiter Christian Baer so ausgebildet, dass sie nun schon allein oder gemeinsam mit dem Erwachsenenchor auftreten können. Das nächste Mal repräsentieren sie den Verein für Kirchenmusik Bosenheim mit beim Freundschaftssingen in Hackenheim. Das ist im Mai. Bis dahin wird fleißig geprobt.

 

Vorschläge für Lieder

Der Bosenheimer Sängernachwuchs stimmt seine Lieder inzwischen sogar dreistimmig an. Die Stimmlagen wurden von den Mädchen und Jungen selbst bezeichnet. So kamen statt Sopran oder Alt trollige neue Namen in die Musiktheorie. Die „Hohen Klängchen“ wetteifern nun mit den „Mittimattis“ und den „Tiefen Tumbas“. Die Kinder durften auch Vorschläge machen, was sie singen wollen. Erwartungsgemäß wurden Schlagertitel von Pur, Santiano, den Prinzen oder Revolverheld genannt. Chorleiter Christian Baer sucht nun einfühlsam jene aus, die die einfallsreiche Kinderschar in der Kirche oder bei Chortreffen vortragen kann.

Probendisziplin ist natürlich bei 26 Mädchen und Jungen verschiedenen Alters auch ein Thema. Und sie haben auch hier selbst ausgedacht, welche Strafen verhängt werden sollen, wenn jemand die Proben stört. Es gibt die gelbe oder gar die rote Karte vom Chorleiter oder von der Vereinsvorsitzenden Barbara Wand persönlich. Wenn dann eine oder einer die beliebten „Tonschlangen“ nicht mitsingen darf oder bei der Theorie verpasst, was ein Akkord oder ein Refrain ist, das ist dann schon eine ziemlich harte Strafe.

Außerdem möchte jeder, der zum Kinderchor gehört, auch eine Idee zu einem eigenen Lied der „Klangsterne“ beitragen. Wenn alles gut geht, dann erlebt diese Bosenheimer Melodie im Mai ihre Uraufführung. Gesungen von den Hohen Klängchen, den Mittimattis und den Tiefen Tumbas selbst, versteht sich.


Ostermorgen mit Gesängen am Feuer

KLANGLICHT Verein für Kirchenmusik in Bosenheim hat Interessantes vor

BOSENHEIM - Die Osternacht soll früh begangen werden, ab 6.30 Uhr. Gefühlt schon ab 5.30 Uhr! In der Nacht von Ostersamstag zu Ostersonntag wird ja auf Sommerzeit umgestellt, die Uhren werden eine Stunde zurückgedreht.

 

Frühaufsteher gefragt

Da heißt es für die 18 aktiven Sängerinnen des Bosenheimer Vereins für Kirchenmusik, zeitig aus den Betten zu schlüpfen und im Kirchgarten das große Osterfeuer anzuzünden. Dann sollen rund um das lodernde Feuer liturgische Gesänge erklingen. Es folgen ein Frühgottesdienst und ein opulentes Frühstück mit Osterbrot und Ostereiern. Alle Frühaufsteher des Stadtteils sind aufgefordert, von Anfang an dabei zu sein. Zu erfahren war dieses Vorhaben des Frauenchores „KlanglichT“ bei der Jahreshauptversammlung im Katharinenstift. Die Erste Vorsitzende Barbara Wand und Chorleiter Christian Baer schwärmten bei der Jahreshauptversammlung auch vom Höhepunkt 2015, dem Kirchgartenfest im Juni. Bei bestem Wetter, gut besuchter Festwiese und einem gelungenen Programm gemeinsam mit dem Planiger Gospelchor „ReJOYSing“ begrüßten die Bosenheimer auch den vielversprechenden Nachwuchs des Chores, die „Klangsterne“.

 

Hoffen auf Nachwuchs

Es sind mittlerweile 26 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis elf Jahren, die Christian Baer, assistiert von Barbara Wand und Anne Lukas, nach allen Regeln der Kunst ausbildet. Es besteht die Hoffnung, dass einige der ältesten Mädchen einmal in den Frauenchor wechseln.

Der ist auf 18 Sängerinnen geschrumpft. Bei den Auftritten vor allem zu den kirchlichen Festen wie Ostern, Konfirmation oder Weihnachten darf niemand von ihnen krank oder anderweitig verhindert sein. Das gefährdet dann schon die Wirkung der einzelnen Stimmlagen.


Schlager im Kirchgarten

Beim Kirchgartenfest unterhält der Frauenchor „KlanglichT“ unter der Leitung von Christian Baer die Besucher. Foto: Frank Gottschald
Beim Kirchgartenfest unterhält der Frauenchor „KlanglichT“ unter der Leitung von Christian Baer die Besucher. Foto: Frank Gottschald

BOSENHEIM - Da war wieder etwas los im Weindorf östlich von Bad Kreuznach. Zum Kirchgartenfest des Frauenchors „KlanglichT“ traf sich Groß und Klein, Jung und Alt unter dem dichten Blätterdach der Linden neben der Martinskirche zu Chorgesang, Kaffee und Torte, Flammkuchen und Bratwurst oder später auch leckeren Wein und raffinierten Cocktails. Das alles hatten die 20 Bosenheimer Chorfrauen zusammen mit ihren Helfern organisiert. Zu denen gehörten auch die Mitglieder des Planiger Chores „ReJOYSing“. Beide Sangesgemeinschaften verbindet der smarte 32-jährige Chorleiter, mit dem sie proben und auftreten: Christian Baer. Er ist engagierter Vertreter eines modernen Repertoires. Für das Kirchgartenfest hatte er mit seinen Sängerinnen Hits aus der Schlagerszene favorisiert. Schon das erste Lied prägte das Motto dieses sonnigen Nachmittags an der Bosenheimer Kirche: „Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben, auf den Moment, der uns immer bleibt!“

 

Die stürmisch begrüßten Klangsterne, 20 Mädchen zwischen 5 und 11 Jahren alt, bestätigten das Motto mit ihrem Lied „Schön ist es auf der Welt zu sein“. Da sangen die Muttis und Papis, Tanten und Omis sowie alle anderen kräftig mit. Die Klanglichter steuerten ein Halleluja von Peter Maffay und das „Geboren, um zu leben“ der Gruppe Unheilig mit dem Grafen bei. Die Planiger ReJOYSinger rundeten mit Gospelsongs und anderen englischsprachigen Liedern das moderne Repertoire dieses launigen Nachmittags im Kirchgarten von Bosenheim ab.


Frauenchor Klanglicht entwickelt Kinderchorabteilung weiter

08.04.2014 - BOSENHEIM - aus der AZ Bad Kreuznach u.U.

von Frank Gottschald

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Der Vorstand von "KlanglichT": Schriftführerin Petra Secker (v.l.), Kassiererin Heike Lamb, Erste Vorsitzende Barbara Wand, Zweite Vorsitzende Johanna Lorenz und Beisitzerin Jutta Meine.

Zu den rührigen Vereinen des Stadtteils, die dieser Tage Bilanz ihrer Arbeit zogen, gehörte der „Verein für Kirchenmusik KlanglichT“. Der unterhaltsame Teil der Jahreshauptversammlung dauerte länger als der offizielle. Denn die elf Auftritte voriges Jahr in der Martinskirche waren elf Erfolge und wurden kräftig beklatscht. Barbara Wand ist auch für 2014 zur Ersten Vorsitzenden erwählt worden, Johanna Lorenz wieder zu ihrer Stellvertreterin. Bis auf den Chorleiter Christian Baer und den AZ-Reporter saßen nur junge und jung gebliebene Bosenheimerinnen am Tisch. „KlanglichT“ ist seit längerem ein engagierter Frauenchor mit Power. Deshalb heißt der Schriftführer auch Petra Secker, der Kassierer Heike Lamb, der Beisitzer Jutta Meine und der Notenwart Anne Lukas.

 

Im Vorjahr ging ein lang gehegter Wunsch der Kirchensängerinnen in Erfüllung. Nein, sie bekamen keine zehn jungen Männer mit Tenor-, Bariton- oder Bassstimmen. Aber 20 Kinder, die „Klangsterne“. Diese traten nach intensivem Üben beim Adventskonzert an der Seite der Damen zum ersten Male auf und erhielten starken Applaus für ihre frische, natürliche Art. Die Befürchtung des Vorstandes und des Chorleiters, dass viele Kinder über den Jahreswechsel und die Fastnachtszeit mit ihren Sangespausen wieder abspringen, ist nicht eingetreten. Vor der Jahreshauptversammlung probten wieder 20 Bosenheimer Zwitschervögel intensiv. Da ein Kinderchor ohne Mittun der Eltern aber keinen Bestand hat, ist für 2014 ein Abend mit ihnen angedacht, auch eine kleine „Chorfreizeit“. Das sind zwei Übungstage mit gemeinsamer Übernachtung in der Nähe.

 

Dass die 22 Klanglichter nicht nur Kirchenlieder mit zum Teil recht modernem Anstrich singen können, bewiesen sie beim Vereinsschießen des Stadtteils im Schützenhaus. Das gewannen sie nämlich.


"Klangsterne" strahlen hell

20.12.2013 - BOSENHEIM - aus der AZ Bad Kreuznach u.U.

von Frank Gottschald

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Eine großartige Premiere gab es für die kleinen "Klangsterne" beim Adventskonzert des Frauenchores "Klanglicht" in der Martinskirche in Bosenheim.

Die Bosenheimer kennen ihr „Klanglicht“, ihren evangelischen Kirchenchor. Wenn er zum Konzert ruft, strömen Jung und Alt in die Martins-kirche. Denn Christian Baer hat aus einer traditionellen Sangesgemeinschaft einen modernen, stimmkräftigen Frauenchor gemacht. Diesmal gab es eine große Überraschung obendrein. Die Klanglichter haben sich „Klangsterne“ zugelegt, einen Kinderchor, der sich beim diesjährigen Adventskonzert zum ersten Male der Öffentlichkeit vorstellte. Chorleiter Christian Baer hat den 20 Mädchen und Jungen ordentliches Singen beigebracht und den nötigen Spaß dazu. So wurde die Premiere ein Riesenerfolg.

 

Selbst arrangiert

Den Anfang machte der Frauenchor Klanglicht mit neueren Adventsliedern, die allesamt vom Chorleiter arrangiert worden waren. Zum musikalischen Konzept gehörte eine elektronische Instrumentalbegleitung, die Sebastian Fach perfekt inszenierte, wie auch die Tonqualität und die Lichtschau. Außerdem begleiteten Andrea Obermann (Violine) und Sebastian Rudlof (Cello) die Gesänge live, sodass ein großartiges Klangbild entstand. Barbara Wand, Vorsitzende des Vereins für Kirchenmusik, hatte berichtet, wie bei einer Wochenendprobe in Kirchberg besonders die hohen Stimmlagen geschult worden waren und Gruppenarbeiten wie „Entwirrung eines menschlichen Knotens, der Bau einer Eierabwurfmaschine oder die Erarbeitung eines Werbespots“ das Gemeinschaftsgefühl gestärkt hatten. Dank des jungen Chorleiters ist in Bosenheim eine Sangesgemeinschaft entstanden, die nicht nur Einheimische begeistern kann.

 

Die kleinen Klangsterne sangen das große Weihnachtslied „Herbei, oh ihr Gläubigen“ mit den Damen gemeinsam. „Ihr Kinderlein kommet“ schafften sie schon allein. Die sangesfreudigen Mädchen und Jungen erhielten neben Sonderapplaus auch kleine Geschenke.


Lust am Singen reicht aus

26.04.2013 - BOSENHEIM - aus der AZ Bad Kreuznach u.U.

von Heidi Sturm

KLANGLICHT Frauenchor sucht neue Sängerinnen und Sänger – auch ohne Notenkenntnisse

Vorsitzende Barbara Wand (Mitte) mit den neu oder wieder gewählten Vorständlerinnen Heike Lamb, Petra Secker, Anne Lucas und Jutta Meine.  Foto: Heidi Sturm
Vorsitzende Barbara Wand (Mitte) mit den neu oder wieder gewählten Vorständlerinnen Heike Lamb, Petra Secker, Anne Lucas und Jutta Meine. Foto: Heidi Sturm

„Weil’s gesungen einfach besser klingt“ ist das Motto von „Klanglicht“. Dieser Chor des Vereins für Kirchenmusik ist aus dem gemischten Chor der evangelischen Kirchengemeinde hervorgegangen. Vor zwei Jahren startete man mangels Männern als reiner Frauenchor mit neuem Namen und frischerem Repertoire durch, präsentiert sich jetzt mit rund zwanzig Frauen von Mitte 20 bis über 70 Jahre als echter Mehrgenerationenchor. Der musikalische Schwerpunkt liegt im modernen deutschen und englischem Repertoire und reicht von Popsongs über klassische spirituelle Musik bis hin zu Liedern aus den Praise-Charts.

Bei der Mitgliederversammlung konnte Vorsitzende Barbara Wand auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dirigent Christian Baer attestierte den Frauen eine gute Weiterentwicklung, Schriftführerin Petra Secker berichtete von zehn Konzerten und einigen neuen Sängerinnen. Zwei Damen wollten den Chor eigentlich nur für einen Auftritt bei einer Hochzeit stimmlich unterstützen, blieben aber begeistert dabei.

Der Chor, der bei allen kirchlichen Festen singt, wird in diesem Jahr wieder ein Weihnachtskonzert in der evangelischen Kirche ausrichten. Dafür – oder natürlich auch auf Dauer – sucht man noch Verstärkungen, gerne auch aus männlichen Kehlen. „Notenkenntnisse sind bei uns keine Pflicht, und zum Einsteigen muss auch keiner vorsingen“, wirbt die Vorsitzende um Mitglieder, die einfach nur Lust am Singen mitbringen sollten. Sie sind jederzeit zu den Proben donnerstags ab 20 Uhr im Gemeindehaus „Katharinenstift“ eingeladen.

Bei den Wahlen wurde Jutta Meine zur neuen Beisitzerin gewählt. Die Vorsitzende und die Schriftführerin wurden ebenso in den Ämtern bestätigt wie Kassiererin Heike Lamb und Beisitzerin Anne Lucas.


Repertoire aus Pop-Songs und Lobpreis-Liedern

15.03.2012 - BOSENHEIM - aus der AZ Bad Kreuznach u.U.

von Christine Jäckel

Barbara Wand (r.) führt künftig den Verein für Kirchenmusik KlanglichT, als ihre Stellvertreterin wurde Johanna Lorenz gewählt. Foto: Christine Jäckel
Barbara Wand (r.) führt künftig den Verein für Kirchenmusik KlanglichT, als ihre Stellvertreterin wurde Johanna Lorenz gewählt. Foto: Christine Jäckel

Der Frauenchor KlanglichT des Vereins für Kirchenmusik hat sich sehr gut entwickelt, zogen Vorsitzende Barbara Wand und Chorleiter Christian Baer bei der Mitgliederversammlung ein positives Fazit. Im vergangenen Sommer erfolgte die Umstellung vom Gemischten Chor auf einen reinen Frauenchor mit drei Stimmen, nachdem die letzten drei Sänger durch Umzug beziehungsweise aus Altersgründen ausschieden. Mit dem jungen und auf modernes geistliches Liedgut spezialisierten Chorleiter Baer, der im Januar 2011 von Stefan Wasser die musikalische Leitung des Chores der evangelischen Kirchengemeinde Bosenheim übernahm, wurde der Neuanfang hervorragend bewältigt.

Neuer Name verrät Chorkonzept - dazu gehörte auch der neue Vereinsname KlanglichT, der auf das Chorkonzept verweist, wonach man den Zuhörern mit der Verbindung von Klang und Licht ein besonderes Hörerlebnis bieten will. Für den Chorauftritt zu Weihnachten mit Lichteffekten ernteten die derzeit 17 Sängerinnen und Chorleiter Baer eine überaus positive Resonanz. „Im Vordergrund beim neuen geistlichen Lied stehen aber die Texte,“ erläuterte Christian Baer, der bei der Auswahl der Lieder auch darauf achtet, was zu seinen Sängerinnen passt.

Das moderne Repertoire umfasst Popsongs, Lobpreis-Lieder und klassische geistliche Musik. Der Frauenchor setzt ansonsten die Tradition des Kirchenchores fort und begleitet kirchliche Feste, so werden demnächst die Sängerinnen eine Taufe und den Ostergottesdienst musikalisch gestalten. Bei der Generalversammlung wurde Barbara Wand, die seit Oktober kommissarisch den 106 Mitglieder starken Verein führte, zur ersten Vorsitzenden gewählt. Ihre Nachfolge als zweite Vorsitzende übernimmt Johanna Lorenz. Der Frauenchor würde sich über weitere Sängerinnen freuen. Die Probe am Donnerstag ab 20 Uhr im Katharinenstift steht allen Interessierten offen.


Chor ist jetzt Frauensache

18.10.2011 - BOSENHEIM - aus der AZ Bad Kreuznach u. U.

Von Frank Gottschald

Hinter dem Wort „Klanglich“ steht ein Kreuz wie ein großes „T“. So wird aus dem Chor des Vereins für Kirchenmusik e.V. im Bad Kreuznacher Stadtteil Bosenheim und seinem Vorhaben, „klanglich“ Akzente zu setzen, der neue Name „KlanglichT“. Beim Erntedank-Gottesdienst in der Martinskirche hatte der Chor seine Premiere.

Über einen Klangkörper verfügt die Evangelische Kirchengemeinde in Bosenheim natürlich schon immer. Er trat stets als Gemischter Chor auf, wenn auch viel mehr Frauen als Männer sangen, und wurde stets von außergewöhnlichen Dirigenten geführt: von Kantor Mill aus Fürfeld bis 2002, von Dennis Giongo bis 2009 und von Stefan Wasser bis Anfang diesen Jahres. Das Repertoire bestand aus Psalmen für den Gottesdienst und klassischen geistlichen Liedern. Nun ist alles so anders geworden, dass man in Bosenheim von einem Neuanfang spricht.

Die über 20 Sängerinnen und Sänger wurden vor eine „neue, spannende Herausforderung“ gestellt, so die Internetseite, als mit dem 28-jährigen Chorleiter Christian Baer ein Spezialist für kirchliche Popsongs, für Spirituals und Gospels verpflichtet wurde.

Er hat im benachbarten Planig mit Erfolg einen jugendlichen Pop- und Gospelchor aufgebaut und möchte nun auch in Bosenheim neben traditionellen Weisen poppig in deutscher und englischer Sprache singen lassen. Seit August wird entsprechend geprobt, und den Chormitgliedern macht es großen Spaß. Aber: Einer der wenigen Sänger ist gerade weggezogen, zwei hörten aus Altersgründen auf. Deshalb entschloss sich der Vorstand des Vereins für Kirchenmusik, den Klangkörper in einen reinen Frauenchor umzuwandeln. „Wenn zehn Männer dauerhaft zu uns stoßen würden, wären wir auch wieder ein Gemischter Chor“, so die kommissarische Vorsitzende Barbara Wand zur AZ. Die verdienstvolle Vorstandsvorsitzende Karmen Gerholdt ist dieser Tage an den Müritzsee im Nordosten Deutschlands gezogen und hat deshalb ihr Amt niedergelegt.

Neue Vorstandsspitze, neuer Chorleiter, neue Chorstruktur, neues Repertoire und auch neuer Name - das ist für die Bosenheimer Kirchengemeinde wie eine Neugeburt. Die „Taufe“ war am Sonntag beim Erntedank-Gottesdienst in der Martinskirche. Die nunmehr knapp 20 Frauen zwischen 24 und 77 Lebensjahren sangen unter der Leitung von Christian Baer „Lobpreis und Ehre“ und das moderne „Auge im Sturm“. Schon nach dem ersten Lied gab es - in der Liturgie sonst nicht vorgesehenen - starken Beifall der Gläubigen, die außerordentlich zahlreich erschienen waren. Pfarrer Dr. Stefan Dignath wünschte „KlanglichT“ Gottes Segen auf den neuen Wegen.